Digital Humanities

Sie sammeln und forschen.
Wir bringen Ihre
Forschungsergebnisse in die Welt.

Hugo Laurenz August Hofmann, Edler von Hofmannsthal gilt als einer der wichtigsten Repräsentanten des deutschsprachigen Fin de Siècle und der Wiener Moderne. Außerdem ist er einer der Gründer der Salzburger Festspiele.

Foto: Public Domain. Porträt Hugo von Hofmannsthal, 1927. Foto von Eduard Wasow.

»Das kulturelle Erbe auch digital zu erschließen – das ist unsere Mission und unser Antrieb. In unserem Geschäftsbereich »Digital Humanities« arbeiten Philologen und Informatiker Hand in Hand daran, das Wissen aus Forschungsprojekten und die Artefakte des kulturellen Erbes zu erschließen und zu visualisieren – sowohl in Print als auch in digitaler Form.

Informationstechnologie für Kulturerbe und Geistes­wissen­schaften – ein Alleinstellungsmerkmal der pagina für den deutschsprachigen Wissenschaftsmarkt.«

Editio sine qua non

Hätte es den Begriff »Digital Humanities« schon vor gut fünfzig Jahren gegeben, hätten wir nicht so lange erklären müssen, was wir damals schon taten: Strukturierung und Erschließung von Texten für die Wissenschaft.

Die Arbeitsweise in den meisten geisteswissenschaftlichen Disziplinen hat sich mit der Verfügbarkeit der Quellen in digitaler Form und den damit verbundenen neuen Erschließungs- und Verarbeitungsmöglichkeiten fundamental verändert: Die »E-Humanities« halten unübersehbar Einzug in den Universitäten. pagina berät und unterstützt hier Forschungsvorhaben und akademische Großprojekte und entwickelt Software-Module zur Erarbeitung und Wiedergabe von elektronischen Editionen.

Seit ihrer Gründung hat sich pagina immer auch um die wissenschaftliche Text­verarbeitung gekümmert. Zahlreiche Editionen und Nachschlagewerke sind seither bei uns oder mit unseren Technologien entstanden. Prof. Dr. Wilhelm Ott, unser Senior-Gesellschafter und Vorreiter in Sachen Digital Humanities, war 1987 einziger deutscher Teilnehmer an der planning conference der Text Encoding Initiative (TEI).

Editorische Großvorhaben beginnen heute stets mit der Digitalisierung der Quellen. pagina übernimmt hier nicht nur die Entwicklung der Strukturbeschreibungen, sondern wickelt als Generalunternehmer auch die gesamte Digitalisierung für Sie ab. Automatisierte Vorauszeichnung der Daten sowie Einrichtung und ­An­passung spezifischer XML-Arbeitsumgebungen gehören zu den erweiterten Leistungen. So können Sie sich auf die eigentlichen wissenschaftlichen Frage­stellungen konzen­trieren und sicher sein, dass Ihre Daten optimal erschlossen sind.

Go digital!

Wie erfülle ich überhaupt diesen Anspruch? Welche Publikationsform und -technik passt zu meinen Daten? Brauche ich wirklich einen Bilddatenserver? Was ist IIIF? Wer hostet mein Projekt, wenn es fertig ist? Und wie kann ich die langfristige Verfügbarkeit sicherstellen? Wir beraten Sie gerne zu diesen und vielen weiteren Fragen rund um geisteswissenschaftliche digitale Publikationsvorhaben.

Unsere Dienstleistungen …

… zur Erstellung digitaler Inhalte:

  • Schema-Konzeption, TEI-Customizing
  • Oxygen-Anpassung
  • Sonderzeichenverwaltung
  • Registerverwaltung
  • Schematron-Prüfungen
  • Text-Bild-Link-Editor u.a.m.

Was wir außerdem …

… zur Publikation von Archivbeständen, Quellenmaterialien, retrodigitalisierten oder digitalen Editionen für Sie tun können:

  • Informations- und Datenmodellierung
  • Textkonvertierung, XML-Auszeichnung
  • Datenbanken
  • Webtechnologien
  • Browsing
  • Retrieval
  • Register, Indizes
  • Variantendarbietung
  • Darstellung Textgenese
  • Faksimile-Präsentation
  • Text-Bild-Linking
  • Vernetzung, Linked Data
  • Webhosting u.a.m.

Ein Auswahl unserer Referenzprojekte

Walter Benjamin Digital

Walter Benjamin Digital

Hamburger Stiftung zur Förderung von Wissenschaft und Kultur

Dehmel digital

Dehmel Digital

Universität Hamburg, Germanistik

Arno Schmidt  Bargfelder Ausgabe

Arno Schmidt, Bargfelder Ausgabe – Ein elektronisches Findmittel

Arno Schmidt Stiftung

Kunstdenkmäler in Ostmitteleuropa

Kunstdenkmäler in Ostmitteleuropa

Herder-Institut für historische Ostmitteleuropaforschung

Original und Kopie des ›Rappoltsteiner Parzifal‹

Original und Kopie des ›Rappoltsteiner Parzifal‹

Parzival-Projekt (hg. Michael Stolz)

Weitere Referenzprojekte

  • Universität Tübingen, Mediävistik: Religiöse Kurzerzählungen Online
  • Universität Bern, Forschungsstelle Jeremias Gotthelf: Satz-Vorschau aus Oxygen für Texte und Handschriften, digitale Gotthelf-Edition (dHKG)
  • Universität Jena, Arbeitsstelle Wieland-Edition: XML-Arbeitsumgebung für die WOA
  • Freies Deutsches Hochstift: Kritische Hofmannsthal-Ausgabe Online
  • Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften: Daten-Mapping-Tool für den TLA
  • Lindenmuseum Stuttgart: Datenbankentwicklung