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das »Missing Link« zwischen XML und InDesign

Es gibt verschiedene Wege, um XML-Inhalte nach InDesign zu importieren, sogar mit InDesign-Bordmitteln. Doch die Möglichkeiten dort sind eingeschränkt. Lösungen, die diesen XML-Import verwenden, kommen in der Regel nicht ohne zusätzliche Programmierung, die den Inhalt nachträglich in InDesign formatiert, aus.

icefox hingegen erzeugt ICML, das InCopy-Austauschformat von Adobe. Darin wird quasi eine komplette »Textfahne« beschrieben, die neben dem Fließtext auch Tabellen, Bilder und weitere Textrahmen enthalten kann.

Das geniale dabei: Sie bestimmen Typografie und Seitenaufaufbau so frei, wie Sie das mit InDesign gewohnt sind.

Schulbücher

Sie suchen nach einem XML-to-PDF Workflow, um Ihre Schulbücher aufzubauen und zu gestalten? DITA, MathML? icefox unterstützt Sie bei Ihren Projekten.

Kataloge

Mit icefox erstellen Sie aus Ihren Datenbanken heraus typografisch hochwertig gestaltete Kataloge. Verlagsvorschauen oder Reiseführer sind für icefox kein Problem.

Wir sind da!

Sie haben Projekte, die Sie gestalterisch ansprechend umsetzen möchten? Ihre Ausgangsdaten sind struktriert. XML? CSV? Egal: Rufen Sie uns an: Wir und icefox helfen  bei der Umsetzung.

InDesign oder Satzautomat?

Beides. Adobe InDesign ist seit vielen Jahren die dominierende Anwendung für interaktive Layouterstellung. Das Programm bietet uneingeschränke Möglichkeiten für kreatives Gestalten und steht einem großen Anwenderkreis zur Verfügung.

Dem gegenüber stehen neuere Technologien wie CSS Paged Media, mit denen aus struktierten Daten automatisiert PDF-Dokumente erzeugt werden können.

Auf der Suche nach der optimalen Lösung für Anwender, die ihren Content in XML erstellen und speichern, stellen wir uns immer wieder die Frage: Ist InDesign der geeignete »Kanal« um aus XML seitenorientierte
Dokumente zu erstellen?

Die Anwort lautet »Ja«, wenn das gewünschte Ergebnis nicht vollautomatisiert erstellt werden kann, z.B. weil hohe gestalterische und typografische Ansprüche vorliegen. Nur Layoutprogramme wie InDesign machen es möglich, dass die Seitenkomposition zuletzt durch Erfahrung und Talent des Mediendesigners vollendet wird.

In der Vergangenheit war daher InDesign oftmals gerade in der Buch- und Zeitschriftenproduktion zentrale Drehscheibe für redaktionellen Prozesse. Wenn wir aber medienneutral werden und dabei XML zum Einsatz kommt, muss man diese Prozesse neu denken.

Im Idealfall kommen die Inhalte aus XML nach InDesign, sind dort bearbeitbar und Änderungen können wieder in den XML-Content überführt werden. Dieses »Roundtripping« gelingt aber nur, wenn man sich einer strikten Struktur bedient, die in XML und InDesign kongruent ist, also auch in beide Richtungen transformiert werden kann (parsX bietet solche Möglichkeiten).

Es gibt aber Fälle, in denen die XML-Struktur nicht eins-zu-eins die Ausgabedarstellung repräsentiert. Dann wird ein Transformationsworkflow benötigt, der die Inhalte der Daten an die Gestalt des Layouts anpasst. Die Transformationssprache XSLT ist dafür bestens geeignet.

Bleibt die Frage: Wie bekommen die Daten die gewünschte Formatierung in InDesign? Wie können die Gestalter:innen in InDesign Typografie und Design bestimmen. Hier kommt icefox ins Spiel.

l  Die icefox Prinzipien

Mapping

Das Mapping, also die Zuordnung von XML-Elementen zu Formaten und Objekten in InDesign, soll schnell und einfach zu konfigurieren sein.

Formate

Es werden hinreichend viele Formate erzeugt, so dass der Anwender in InDesign die Darstellung kontrollieren kann.

Darstellbares

Alles, was in einem InDesign-Text darstellbar ist, soll auch mit icefox zu erzeugen sein. Das sind neben reinem Text auch Tabellen, verankerte Bilder und Rahmen, Fußnoten etc.

Keine Programmierkenntnisse

Mapping und Templating sind von Nicht-Programmierern beherrschbar.

Wir sind für Sie da

Je nach Komplexität der Daten bzw. des Ausgabeergebnis in InDesign ist zusätzlicher Entwicklungsaufwand nötig. Dafür sind aussschließlich XSLT-Kenntnisse Vorraussetzung. Wir stehen Ihnen als Entwicklungspartner
gerne zu Seite oder nehmen Sie mit an Bord Ihre eigenen Lösungen zu implementieren..

Integration und Erweiterung

Content-Management-Systeme

Selbstverständlich können Sie icefox in Ihr CMS integrieren. Benötigt wird nur ein geeigneter XSLT-Prozessor.
Mit SiteFusion (sitefusion.de) haben wir bereits einen starken Partner, der icefox seit Jahren in seinem Content-Managment-System integriert hat.

Mathematischer Formelsatz

Sie benötigen hochwertigen Formelsatz mit MathML? Adobe InDesign bietet dafür keine Funktionalität. Mit ICML allein können daher keine Formel wiedergegeben werden. Aber durch den Einsatz eines zusätzlichen Formelrenderes wie MathTools von movemen GmbH können die Formeln direkt in icefox eingebettet und wiedergegeben werden. (Zusätzliche Lizenzkosten fallen an.)

InDesign-Skripte

Zur icefox-Philosphie gehört, dass möglichst alle Aufgaben XML-basiert mit Transformationen
und dem Import von ICML gelöst werden. Stößt man hier an Grenzen, kann mit Postprozess-Skripten die Wiedergabe in InDesign noch verändert werden. Sie können Ihre eigenen Skripte schreiben oder wir tun es für Sie. Skripte können sowohl manuell vom Anwender oder, wenn vorhanden, auf einem InDesign-Server ausgeführt werden.

Stand-Alone-Lösungen

Sie haben kein CMS oder keine Möglichkeit XML-Workflows auszuführen? Kein Problem! Mit einem für Sie maßgeschneiderten Plugin können Sie icefox direkt in Adobe InDesign ausführen. Menübefehl aufrufen. Datenquelle auswählen. Fertig. Auch die Anbindung an die API bestehender System ist möglich.

Funktionsumfang

Text und Typo

  • Absatzformate
  • Zeichenformate
  • Registereinträge
  • Fußnoten
  • Querverweise
  • Hyperlinks (interaktive PDF)

Objekte

  • Bilder
  • Rahmeneinpassung
  • Textrahmen
  • Rechtecke
  • Größe und Drehwinkel
  • Objekt-Gruppen
  • Objektformate

Tabellen

  • Spaltenbreiten absolut (mm, Punkt etc.) oder relativ (Prozent, Shares)
  • Tabellenzellen mit Zeilen- und Spaltenspannen
  • Tabellenkopf- und Fußzeilen
  • Tabellenformate
  • Zellenformate

Formate

  • Formategruppen
  • Variante
  • Vererbung von Formateigenschaften in Gruppen und Varianten
  • Lokale Abweichungen+

Sonstiges

  • Whitespace-Normalisierung (z.B. bei HTML-Daten)
  • Label und Skript-Etikette an grafischen Objekten
  • uvm.